Samstag, 16. Dezember 2017

Wann ist Weihnachten?

Daß Weihnachtsmärkte und Kaufhäusern darüber besondere Vorstellungen haben, wundert niemanden mehr. Aber die Kirche?
Der Chronist von Orietur Occidens sieht sich genötigt, zu berichten.

Samstag, 9. Dezember 2017

Festmesse am staatlichen Werktag

Abendmessen an solchen Festtagen mag der Chronist von Orietur Occidens sehr.
An diesem Festtag der Unbefleckten Empfängnis fällt ihm noch etwas besonderes auf.

Recht des Unternehmers — Recht des Angestellten

Recht gleichförmig wiederholt sich, was wir vor Jahren zu monieren hatte: Ein Unternehmer gefährdet mit rechtswidrigen Maßnahmen die Gesundheit von Kunden, ein Mitarbeiter deckt es auf – und hat das Nachsehen.
Wieder referiert der Chronist von Orietur Occidens.

Politisch korrekte Sprache

kommentiert in drei Bildern.

Was tun gegen Keime im Weihwasser?

Untersuchungen haben ergeben – und nicht zum erstenmal –, daß Weihwasser in Kirchen keimbelastet sind.
Was hilft dagegen? Eine einfache Antwort (die auch betreffenden die Studien kennen) weiß der Chronist von Orietur Occidens.

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Drei schöne Früchte der ersten Adventswoche

In dieser Woche haben mich drei Worte "getroffen": 

1. Der Kommunionvers am Dienstag der ersten Adventswoche:

"Corónam iustítiæ reddet iustus iudex iis qui díligunt advéntum eius." (nach 2 Tim 4, 8)
("Die Krone der Gerechtigkeit wird der gerechte Richter denen geben, die seine Ankunft lieben.")


2. In der Lesehore (Vigil) des Hochfestes der Unbefleckten Empfängnis heißt es in der Zweiten Lesung (von Anselm von Canterbury, Aus einer Rede):

"Gott hat Maria seinen einzigen wesensgleichen Sohn gegeben, den er aus seinem Herzen zeugt, den er liebt wie sich selbst. Aus Maria schuf er sich den Sohn, nicht einen andern, sondern ebendiesen. So ist der eine und gleiche Jesus wesenhaft der gemeinsame Sohn Gottes und Marias.
Alle Geschöpfe sind von Gott gemacht, und Gott ist aus Maria geboren. Gott hat alles geschaffen, und Maria hat Gott geboren. Gott hat alles gemacht, und sich selbst hat er aus Maria gebildet. So hat er alles, was er schuf, neu geschaffen. 
Der die Macht hat, alles aus  dem Nichts zu schaffen, wollte die verwundete Schöpfung nicht ohne Maria wiederherstellen."


3. In der Nachbetrachtung einer Adventsfeier ein herrlich niederrheinischer Satz über den Verzehr von Walnuß-Buttercreme-Torte:

"Kannze mit hinter de Hecke liegen gehn."

Mittwoch, 29. November 2017

Zur Wurzel der Allergie dem Heiligen gegenüber

« Der Glaube beginnt mit dem Hören, aber auch mit der Art, in der die Offenbarung vorgelegt wird.
Traditionell wird die Bibel in der Kirche gelesen. Nich zufällig ist der Locus princeps, der erstrangige Ort solcher Lesung die Liturgie. Dies, weil die Heilige Schrift der Tradition entspringt und es die Tradition ist, die die Mittel bietet, sie lesen und verstehen zu können. Die Tradition ist für die Schrift das, was die Fassung für den Diamanten ist.
Die Heilige Schrift losgelöst von der Traditiom und von der Kirche wird zu einem Buch wie jegliches andere, somit freien Interpretationen unterworfen.
Die Revolution Martin Luthers ist gerade die gewesen, die Bibel abzulösen von der Tradition und sie so unmittelbar zu verbinden mit der freien Interpretation allein dessen, der sie liest. »
(aus: Pietro C.: Alla radice dell'allergia per il Sacro)

Dienstag, 28. November 2017

Calvinistische Sparsamkeit – oder?

Die calvinistischen Länder, in denen der Kapitalismus entstanden sei, weil in ihnen Reichtum als Zeichen der Erwählung gilt, üppiger Lebenswandel aber verpönt sei: seit Max Weber ein Gemeinplatz.
Nun aber sagt es ein Historiker etwas anders (Jan Pfaff, Interview mit Frank Trentmann: „Wir sind von Dingen umzingelt“. taz vom 25. 11. 2017):
«Schon im 15. Jahrhundert beginnt der Konsum, Gesellschaften stark zu prägen. Hier kann man drei Regionen unterscheiden, die unterschiedlich damit umgehen: das Italien der Renaissance, China sowie zusammengefasst die Vereinigten Niederlande und England. Die Niederlande und England ziehen konsumtechnisch dann bald davon.»
Das katholische Italien:
«Im Italien der Renaissance ist Privatkonsum sehr suspekt, Konsum soll dort nach außen gerichtet sein als etwas, das dem Gemeinwohl dient. Ein reicher Mann kann eine schöne Kapelle bauen lassen oder die ganze Stadt zum Essen einladen. Aber die Vorstellung, dass er sich in sein Eigenheim zurückzieht und dort schön lebt, ist gesellschaftlich nicht akzeptiert.»
Und die calvinistischen Länder, die Niederlande und England:
«[Prägend für unseren Konsum bis heute wird die Entwicklung in den Niederlanden und England.] Diese Länder unterscheidet, dass privater Konsum hier positiv gesehen wird. Und es gibt einen Kult um Neues, den wir bis heute kennen.»
Bis heute!

Nachtrag: «Und was ist jetzt mit China?»
«Dort gelten im 15. Jahrhundert vor allem antike Sachen als wertvoll. Der Konsum wächst auch in dieser Gesellschaft, aber der Schwerpunkt liegt auf alten Gegenständen aus der eigenen Geschichte. Das ist für die europäischen Händler ein großes Problem. Sie wollen gern chinesisches Porzellan importieren und versuchen, dafür europäische Produkte anzubieten, die ganz neu sind – was im europäi­schen Kontext ja positiv ist. Die chinesischen Händler antworten: „Was, das ist ganz neu? Das hat ja gar keinen Wert.“»

Mittwoch, 22. November 2017

Sachsen – Land der Musik

Aus Sachsen kommen viele der großen deutschen Komponisten, in Sachsen lebt die Musiktradition. Und heuer ist hier das Fest der hlg. Caecilia sogar staatlicher Feiertag.

Ein engagiertes Plaidoyer fürs Abendland

in einer als links geltenden Zeitung, dem deutschen Monde diplomatique:
Mythos Europa von Régis Debray.

Dienstag, 21. November 2017

Ein EU-Generalanwalt gegen das Grundgesetz

Wo die grundgesetzliche Ordnung der Bundesrepublik eindeutig ist, stellt das Bundesarbeitsgericht Fragen an den Europäischen Gerichtshof; und der Generalanwalt zeigt sich mehr an Antiklerikalismus als am deutschen Gesetz orientiert.
Der Chronist von Orietur Occcidens referiert.

Montag, 20. November 2017

Psalmi Cursus Romani per hebdomada dispositi

Was wäre im Stundengebet des älteren römischen Ritus selbstverständlicher als die (von Pius X. überschriebene) Verteilung der Psalmen auf die Gebetsstunden der Woche? Und doch mußten wir erfahren, daß sie nirgends im Netz zu finden sei.
Darum ist sie nun bei Orietur Occidens veröffentlicht.

Montag, 13. November 2017

Messe und Meßkomposition

Zum Gedenken an die Scho’a abends ein Konzert in der Kirche.
Die Musik war großartig. Und die Werke entfalteten ihren geistlichen Gehalt in der Kirche sehr viel mehr, als sie es in einem Konzertsaal vermocht hätten.
Dennoch: schade! Dafür mußte die Abendmesse ausfallen.
Mußte sie eigentlich? Der Chronist von Orietur Occidens bedenkt diese Frage.

Samstag, 11. November 2017

«Wir sind alle Kinder Gottes»

«Hier im Saal ist keiner, der mehr ist als ich oder weniger ist als ich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott einen Katholiken mehr liebt als einen Protestanten.» (Mons. Wilfried Theising). Und darum wünscht Er allen Protestanten, daß auch sie katholisch werden.
(Gratias RegiUrso!)

Der Ausdruck des Schweigens

Wenn in der Werktagsmesse alles fehlt, weder Ministranten da sind noch Kantor noch Organist: wie schlimm ist das?
Auf ein Immerhin verweist der Chronist von Orietur Occidens.

Montag, 30. Oktober 2017

Das Rätsel der „Reformation“ ( III. )

Der dritte Teil der Trilogie: wir haben uns nun an des Rätsels Lösung gewagt – man prüfe, auch wenn sie allzu verblüffend erscheinen mag.

Sonntag, 29. Oktober 2017

Das Rätsel der „Reformation“ ( II./4-7 )

Der II. Teil der Trilogie ist nun abgeschlossen. Worum es den Reformatoren ging, ist nun weitgehend gesagt; die Frage allerdings, was sie zu solchen Vorstellungen brachte, stellt sich nun noch verwirrender.

Samstag, 28. Oktober 2017

Das Rätsel der „Reformation“ ( II./1-3 )

Worum ging es in der „Reformation“ wirklich? – mit dieser Frage geht die Trilogie weiter. Hier finden sich nun die ersten Punkte des II. Teils.

Freitag, 27. Oktober 2017

Das Rätsel der „Reformation“

500 Jahre „Reformation“ – Bundesdeutschland nimmt das als Anlaß für einen Feiertag; doch es ist wahrlich kein Grund zu feiern. Für uns aber ist es Anlaß zu einer Trilogie zu der Frage: Worum ging es eigentlich bei dieser „Reformation“?
Heute der erste Teil: Ein nebensächliches Vorspiel: 95 Thesen.
Der Bedeutung des Themas wegen erscheint die Trilogie doppelt: unter Notabene bei Orietur Occidens und im Blog 1517.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Ver.di und Wirklichkeit

Ver.di ruft heute auf zur «Demo: Tür auf für Tarifverträge in der Diakonie am 12.10.17» nach Berlin.
Ver.di meint: «Der sogenannte dritte Weg mit seinen Arbeitsvertragsrichtlinien kann weder Lohnabsenkungen verhindern noch Aufwertung und Entlastung für den Sozial- und Gesundheitsbereich regeln.»
Die Wirklichkeit: in Einrichtungen der Diakonie werden wir tariflich bezahlt. Das heißt praktisch (in einem mir bekannten Fall): eine Angestellte im Verwaltungsbereich hat mit einer halben Stelle das gleiche verdient wie eine Angestellte gleicher Funktion bei einem privaten Träger mit voller Stelle.

Montag, 9. Oktober 2017

Die Wahlerfolge der Rechten in Deutschlands Fernem Osten

Es ist die Stellvertretende Chefredakteurin einer wenig kirchenfreundlichen Zeitung, die (wenn auch selber nicht recht überzeugt) eine bemerkenswerte Sicht dieser Wahlergebnisse bietet:
«In den Neunzigern, als die Skinheads Sächsische Schweiz die netten Jungs von nebenan gaben und ehrenamtliche Jugendarbeit leisteten. So besetzten Rechtsradikale eine Lücke, die die Politik zurück gelassen hatte. Den Mangel an Staat gleichen andernorts zivilgesellschaftliche Vereine oder die Kirche aus – wie etwa in der Flüchtlingshilfe. In Ostdeutschland fehlen diese Strukturen häufig.
Aufgrund der DDR-Geschichte fehlt im Osten ein starkes Netz kirchlicher Träger. Insgesamt engagieren sich in Ostdeutschland weniger Menschen ehrenamtlich. Frauen übernehmen eher ein Ehrenamt als Männer. In Ostdeutschland arbeiten mehr Frauen als in Westdeutschland, doppelt so viele Mütter in Vollzeit. Da ist wenig Zeit für Ehrenamt.»
(aus: Ist der Ruf erst ruiniert. Kommentar von Katrin Gottschalk. taz vom 2. 10. 2017)

Alles paßt zusammen – leider

Die Liturgie: Eine Liederauswahl von erlesener Langweiligkeit.
Die Theologie: In der Predigt wird das Gleichnis von den bösen Winzern allein dem Evangelisten Matthäus und der Zeit nach der Zerstörung Jerusalems zugeschrieben (diese späte Datierung des Evangeliums ist nicht Stand der Wissenschaft).
Die Liturgie: Die Kommunion wird von Diakon und Laiin ausgeteilt, während der Propst versunken an seinem Sitz steht.
Die Liturgie: Der Auszug geht nur bis zur ersten Bank; dort läßt man sich nieder, das Orgelnachspiel zu hören (immerhin, der Organist ist ja wirklich gut).

Montag, 18. September 2017

Inspiration und Liturgie

Unter diesem Titel will Pietro C. «zu den Wurzeln der Verwüstung der abendländischen Liturgie» finden. Zwei extreme Texte – allerdings scheint es, daß Pietro C. im wesentlichen Recht hat. Die Quintessenz: Die Redaktion der Liturgie der Alten Kirche war ein Werk von Heiligen, Frucht religiöser Erfahrung, Frucht einer Theophanie – ganz ähnlich wie die der Heiligen Schrift.
Wenn jemand kein Italienisch versteht: schon die Blögger von Pietro C(hiaranz) und Sandro Magister (Settimo Cielo) sind es wert, es zu lernen (und es ist nicht schwer, da es unserer geistlichen Muttersprache verwandt ist).

Dienstag, 12. September 2017

Das Fest des Kaffees

«Mariae Namen» wird das heutige Fest genannt. Was aber in Wirklichkeit gefeiert wird, ist die Befreiung Wiens von der (zweiten und letzten) osmanischen Belagerung am 12. September 1683 und die Erbeutung etlicher Kaffeesäcke, die die Eröffnung des ersten Wiener Kaffeehauses ermöglichten, von wo sich der Kaffee über das Land ausbreitete. Dafür dankt die Christenheit mit der Feier dieses Festes Maria, der Schutzmantelmadonna, unter deren Fahne die christlichen Heere unter dem polnischen König Jan III. Sobieski diesen Sieg errungen haben.

Mittwoch, 30. August 2017

Fürbitte für Verstorbene

Üblicherweise finden sie sich heutzutage an einer denkbar unpassenden Stelle: in den Vermeldungen.
Eine kleine Lösung für diese Schwierigkeit hat jetzt der Chronist von Orietur Occidens erlebt

Montag, 28. August 2017

Menschenleben auf dem Freien Markt

Durch Schlangenbisse kommen jedes Jahr etwa 100.000 Menschen ums Leben, viele weitere werden schwer versehrt. Daß Hilfe noch schwieriger wird, dafür sorgt der Freie Markt.
Der Chronist von Orietur Occidens referiert.

Samstag, 19. August 2017

«No tinc por»

– «ich habe keine Angst» ist der Ruf der Menschenmengen in Barcelona angesichts des Terrors. Ist es Zufall, daß dieser (freilich sehr kurze) Ruf der Schluß eines sehr bekannten katalanischen Kirchenliedes ist? Das aus Taizé bekannte «El Senyor és la meva força» endet mit «En Ell confio i no tinc por – auf Ihn vertraue ich, und ich habe keine Angst.»

Freitag, 18. August 2017

Eine Laienspielschar gegen die Himmelskönigin

Der Anfang der Messe zum Fest der Aufnahme Marias in den Himmel macht Hoffnung: der polnische Kaplan erscheint in einem weitwallenden blauen Meßgewand. Doch dann ...
Der Chronist von Orietur Occidens berichtet.

Samstag, 5. August 2017

Das Fest der Verklärung des Herrn

Gedanken zum Festgeheimnis dieses Tages bietet unser letztjähriges Heft zu Ehren der heiligen Ewald & Ewald:
Die Verklärung Christi. E&E 21 (2016), S. 9-14

Der sogenannte Gemeinsame Markt

Die EU-Kommission weigert sich, den EU-Binnenmarkt durchzusetzen, wo es Sinn hätte; wo es sich gegen die Interessen der Staaten richtet, fordert er dessen Regeln ein.
Der Chronist von Orietur Occidens referiert.

Dienstag, 1. August 2017

Kircheneintritte und muslimische Flüchtlinge

Im Jahre 2016 sind in die katholische Kirche 9.100 Menschen eingetreten, in die protestantischen kirchlichen Gemeinschaften 25.000. Eine blamabel geringe Zahl im Vergleich zu den Austritten: aus der katholische Kirche 182.000, bei den Protestanten 210.000.
Die Bilanz ist demnach für die katholische Kirche günstiger; doch das ist ein sehr schwacher Trost.
Es treten eben doch viel mehr Menschen bei den Protestanten ein als in die katholische Kirche. Natürlich können bei ihnen mehr wiedereintreten, weil mehr ausgetreten sind; aber das ist nur eine sehr unzureichende Erklärung der Zahlen. Vielmehr höre ich angesichts der Scharen von Muslimîn, die zur Zeit sich nach Deutschland flüchten, ständig von den vielen, die sich in protestantischen Landes- und Freikirchen zum christlichen Glauben bekehren; daß solches in der katholischen Kirche geschieht, davon höre ich nicht.
Wo bleiben wir, wo bleibt die Kirche mit ihrem missionarischen Einsatz?

Bedrohte Feste

Unter all den Märtyrerfesten der Kirche ist seit ältester Zeit auch ein Fest, das vorchristlicher jüdischer Märtyrer gedenkt. Im modernen Kirchenkalender allerdings ist es verschwunden.
Der Chronist von Orietur Occidens referiert.

Der Kalender der Äthiopischen Kirche


Wer das Abendland retten will, darf das Morgenland nicht gering schätzen.


Samstag, 29. Juli 2017

Totalitärer Laïzismus

Ein Verbot der „Ganzkörperverschleierung“, wie es der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte jetzt gebilligt hat, braucht Christen nicht zu stören – wohl aber die Urteilsbegründung.
Der Chronist von Orietur Occidens referiert.

Montag, 17. Juli 2017

Fest soll mein Taufbund ...

Vorfreude und Enttäuschung erlebte der Chronist von Orietur Occidens, als er zur Taufe dieses Lied angezeigt gesehen hatte.

Samstag, 8. Juli 2017

Eine Bahnfahrt bei angenehmer Temperatur

Bei sommerlichen Temperaturen im Zug von Bremen bis Köln. Man braucht in der Regel ja im Sommer in Schnellzügen Winterkleidung; heute aber ist die Temperatur sehr angenehm. Wie kommt das?
Des Rätsels Lösung finden wir, als wir aussteigen – am Ende des Wagens hängt ein Schild:
«Klimaanlage defekt. Bitte benutzen sie einen anderen Wagen!»

Freitag, 7. Juli 2017

Gottesdienst um des Gottesdienstes willen

Nein, es gibt nicht nur Abträgliches vom Alltag in den Kirchen zu berichten: der Chronist von Orietur Occidens ist einmal Orthodoxe Nachtwache mitgerissen, einmal Sonntagsmesse im Altenheim schlicht angetan.

Mittwoch, 5. Juli 2017

Kardinal Meisner: R.I.P.

«Ich werde jedem Paten bei der Firmung einmal in die Augen schauen, und ich möchte, daß er mir dann in die Augen schaut zum Zeichen, daß er seine Pflichten als Pate entschieden annimmt.»

Dienstag, 27. Juni 2017

Verschärfte Leitkultur und strenge Denkabstinenz

Vor neun Monaten gab es von CDU- und CSU-Politikern einen „Aufruf zu einer Leit- und Rahmenkultur“, der für heftige und auch teilweise unsinnige Kritik aus dem anderen Lager sorgte. Nun aber hat Terre des femmes diese Forderungen im Namen der Leitkultur bei weitem übertroffen.
Der Chronist von Orietur Occidens referiert.